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Thanksgiving in Florida

Tag 1: Freitag

Am Donnerstag hatten wir noch alle zusammen das grosse Essen mit der Mannschaft, bei dem wir uns auch alle das Red White Game angeguckt haben.
Es war total lustig und wir haben uns alle prächtig amüsiert (Fällt euch was auf? Ich kann jetzt äÄ und alle anderen schreiben, ich muss ledidglich einen langen Zahlencode eingeben. Da es mir zu lange dauert werde ich aber weiterhin nur ue und ae schreiben ).
Am Freitag nach der Schule sind wir mit einer Stunde Verspaetung ( Nicht meine Schuld !!! ) endlich in Richtung Florida aufgebrochen.

Tag 2: Samstag

Um 4 uhr morgens hat Charlie dann schon schlapp gemacht und wir mussten in einem Hotel ubernachten. Ich hab ihm natuerlich angeboten zu fahren… aber neeeein.

Am naechsten Morgen gefruehstueckt und mit 2 Stunden Verspaetung losgefahren.
Wir sind dann gegen Mittag bei einem Museum uber den Buergerkrieg angekommen.
Es war sehr interessant, die hatten ueberall in der Umgebung die alten Graeben wieder restauriert und es sah wirklich alles aus wie ein altes Schlachtfeld.
Da gabs auch eine Tour durchs ganze Gelaende, in der man einfach aus dem Auto heraus die verschieden Statuen und Artefakte betrachtet. Dauert insgesamt ein Stunde, hat uns jedoch 2 Stunden gekostet weil die Maedchen permanent aussteigen mussten um sich irgend sone alte Kanone anzugucken.
In diesem riesigen Schlachtfeld standen tausende Kanonen ueberall an verstreut.
Die Wiesen sahen aus wie ein Friedhof da sie foermlich mit Monumenten alter Kompanien die im Krieg gekaempft gepflastert waren.
Ich habe auch eine Menge Fotos gemacht. Als wir das Museum verliessen war es auch schon Mittagszeit die wir gut-essend in einem traditionellen Restaurant des Suedens verbracht haben.
Anschliessend haben wir uns wieder auf den Weg gemacht. Ich sass dismal vorne um mir mit Charlie die Radiouebertragung des Arkansas Footballspiels anhoeren zu koennen.
Am Arsch der Erde, also wirklich in der Mitte des Nichts, haben wir nach einigen Stunden Fahrt Halt gemacht damit ich das Grenz-Schild von Alabama fotographieren konnte. Total geil das Schild sagt “Alabama – The beautiful State” und stand neben einer riesigen Sumpf –Pfuetze. Also echt ein Bild fuer die Goetter. Hab ich dann auch entsprechend fotographiert. Da ich mich dann noch erleichtern musste bin ich ein wenig von der Strasse weggelaufen. Auf einmal kommt ein Auto vorbeigefahren und der Fahrer rastet mega aus und hupt total krank. Hab dann Charlie gefragt was denn mit dem los sei und er meinte das man in Amerika nicht bei Tageslicht an den Strassenrand pinkelt.
Da hab ich mich natuerlich praechtig amuesiert und stellte mir einen Amerikaner in Deutschland vor, der jedesmal hupt wenn er einen LKW-Fahrer am Strassenrand sieht .
Die Strassen in Alabama und Louisiana waren einfach nur unendlich lang. Die verlaufen die ganze Zeit nur gerade aus, was sie fuer den Fahrer sehr langweilig macht. Manchmal ist man echt das einzige Auto auf der ganzen Strasse.
Abends haben wir dann bei einem neuen Fast Food Restaurant gestoppt.
WHATABURGER – Also das ist der Name. Boa sowas geiles hab ich echt noch nie erlebt. TFT-Bildschirme ueber dem Pissoir auf denen man sich LIVE Football angucken konnte.
Nach der Bestellung bekamen wir eine dicke mechanische Karte in die Hand gedrueckt, die anfaengt zu vibrieren wenn das Essen fertig ist (Die Burger werden alle Frisch zubereitet, sind riesengross und sehr gut).
Gegen 22 Uhr kamen wir dann endlich im Hotel an, eine Art Hochhaus.
Ich hatte mein eigenes Zimmer mit Kabelfernsehen ( ). Das war alles eher eine Art Ferienwohnung mit Kueche und allem drum und dran.
Die Luft fuehlte sich an wie an einem angenehmen Fruehlingstag .

Tag 3: Sonntag

Da ich endlich ein eigenes Zimmer “mit Tueren” hatte konnte ich vergleichnamsweise lange schlafen. Ich bin morgends gar nicht erst aufgestanden, sondern habe mir erstmal die ganzen verschieden Fernsehsender angeschaut. Futurama auf Englisch ist um einiges lustiger.
Letztendlich bin ich aber doch aufgestanden und mit Charlie und den anderen in ein Einkaufscenter gefahren um ein paar Lebensmittel zu besorgen.
Am Strand hab ich mir dann in einem Anflug von Primitivität eine Schaufel der Maedchen geschnappt und einfach mal ein riesiges Loch gegraben.
Es war arschkalt und viel zu windig. Nur so um die 15 Grad oder so. Also richtig kalt.
Zum Glueck hatte das Hotel nen Swimmingpool + Wirlpool in denen wir Abends alle schwimmen gegangen sind.
Leider hatte das Hotel jedoch keine Lobby oder sonstiges wo man Abends mal haette rumsitzen koennen um Leute zu treffen. Also war der Tag mit Einbruch der Dunkelheit so gut wie gelaufen und ich armer Kerl hab dann den Rest des Abends vor dem Kabelfernsehen verbracht .

Tag 4: Montag


Beim aufstehen hab ich das Loch der Vortags dann schon in meinem Ruecken gespuert und dachte mir “Jonas, warum machst du auch sonen Scheiss”.
Diana teilte mir dann mit das sie in ein Paar Minuten einen Strandspaziergang bis zum Pier machen wuerden.
Ich beschloss sportlichen Elan zu zeigen und zum Pier zu joggen. Da mein einziges Schuhwerk in der Situation nur aus einem Paar Badeschlappen bestand bin ich dann Barfuss gejoggt.
Wenigstens weiss ich jetzt was ich nicht mehr machen werde. Der Weg zum Pier entpuppte sich, als wir ihn spaeter mit dem Auto fuhren, als 4 Kilometer grade aus. Nur leider war der Strand zick zack und als ich ankam konnte ich noch nicht einmal auf dieses, von weitem so klein aussehende, gigantische Pier laufen weils geschlossen war. Na toll. Zurueck bin ich dann gelaufen weil meine Hacken weh taten und meine Zehen Taub waren.
Als es dunkel war sind wir alle zusammen in ein Restaurant gefahren:
Dirty Dick’s Crab House ( Ihr solltet wirklich nachschlagen was das heisst ).
Also wie der Name shcon sagt ein Krabbenrestaurant. Sah alles besser aus als es geschmeckt hat.

Tag 5: Dienstag

Am Dienstag gings dann ab zu der am Tag zuvor geplanten Bootstour. Ausnahmsweise sind wir dieses Mal zu frueh angekommen und deswegen ein wenig am Strand herumgelaufen. Was da alles fuer Viecher rumlagen… Ich hab da sonen komischen Krebs gesehen der aussieht wie ein kleiner Militaerhelm mit sonem komischen schwanz. Mega schaebig, fotographiert hab ichs trotzdem. Und so ein komischer 30 cm Wurm der sich immer versucht hat im Boden einzugraben.
Nach einiger Zeit gings endlich los. Auf dem Weg nach Shell Island musste natuerlich mindestens ein totaler Vollidiot die Moeven mit Brot fuettern. Im Nachhinein wurden wir natuerlich, wie erwartet, regelrecht beschissen. Also echt, so ein Horst !!!
Nach einiger Zeit haben wir tatsaechlich Delphine zu Gesicht bekommen. Unheimlich huebsche Tiere die viel grosser aussahen als im Fernsehen. Die schwammen ein wenig mit unserem Boot mit und sind dann leider wieder verschwunden. Habe aber trotzdem ein Paar Fotos schiessen koennen. Eine ueberdimensional dicke Amerikanerin meinte dann: “They’re so boring, they don’t even do any tricks !!! Flipper is so much cooler than these Dolphins !!!”
Das Laute Lachen konnte ich mir grade noch verkneifen… Das Boot fuhr jedoch weiter nach Shell Island, eine Naturgeschuetzte kleine Insel mitten im Meer. War sehr huebsch (Obwohl Dosen am Strand lagen, ich habe sogar einen Nike Turnschuh gefunden). Es war jedoch zu kalt und windig um das richtig geniessen zu koennen.

Tag 6: Mittwoch

Sollte eigentlich ein gechillter Tag werden, aber die Maedchen wollten ins Ripley’s Believe it or Not Museum. Das ist sone Art Museum von irgendsonem Freak aus Amerika der sein ganzes Leben lang komische, erstaunliche und alte Dinge gesammelt hat. Es war ziemlich lustig, die hatten da z.B. eine Nachbildung des groessten Menschen der jemals gelebt hat. Ich ging dem ungefaehr bis zur Huefte… und klein bin ich ja auch nicht unbedingt. Also insgesamt hat der nette Herr einfach total viel Krempel gesammelt, gross interessiert hat mich das aber nicht.
Minigolf im Anschluss war da schon besser. Besonders in dieser gigantischen Minigolfanlage. Eine komplette Dschungel-Landschaft mit Elefanten, Wasserfaellen und Krokodilen. Einfach nur der Wahnsinn. Die Golfbahn enthielt auch ein riesiges Labyrinth mit verschiedenen Stationen die man erreichen musste. Auf jeden ne Menge Spass…

Tag 7: Donnerstag

Thanksgiving – Leider erst um 12 Uhr aufgestanden weil ich die Nacht davor NBA Miami gegen San Antonio geguckt hab. Also hatte ich sozusagen Truthahn und dickes Essen zum Fruehstuck. Fast wie Ferien in Deutschland .Ansonsten war da nix besonderes. Die Sonne strahlte, es war ziemlich heiss und es ging kein Windchen. Hab ich natuerlich genutzt um dann doch glatt mal im Golf von Mexico schwimmen zu gehen. War zwar kalt aber es ging.

Tag 8: Freitag

Um die 25 Grad Celsius, war ja klar das der letzte Tag wettertechnisch der beste ist. Immer die gleiche Scheisse… bin aber trotzdem nochmal im Golf schwimmen gegangen. Naja und dann haben wir uns auch schon auf den Weg nach Hause gemacht…

Gestern mit Luis und ein Paar Maedchen sonen total doofen Schnulzenfilm angeguckt und anschliessend bei Luis uebernachtet. Hab mir da jetzt auch mal nen MySpace Account eingerichtet weil das hier viele haben und in der Heimat ebenfalls.

www.myspace.com/jonasderchef

Ist aber noch nicht so gepimpt oder so…

Heute hatten wir dann Training… am Sonntag… also sowas. War total mies weil ich eine Woche nich gespielt habe. Bin dann nach dem Training mit Luis zu Sonics gefahren und hab mir in meinem verzweifelten Hunger zwei gigantische Burger gekauft. Die sind so gross, die decken fast meine ganze Hand ab. Naja mit dem 2en hatte ich dann ein wenig zu kaempfen aber ich krieg schon wieder Hunger bei dem Gedanken…
Puhh da hab ich doch jetzt glatt 3,25 Seiten im Works geschrieben und toppe damit meinen laengsten Eintrag… natuerlich habe ich mein Kunst Projekt noch nicht fertig.
Da war der Zeitplan mal wieder sowas von fuern Arsch…
27.11.06 15:52
 


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